Gua Sha Therapie

Der Ursprung dieser Therapieform liegt in Asien. Hinter diesem, anfangs, etwas schwer auszusprechendem Wort verbirgt sich eine uralte asiatische Heilmethode. Die Bezeichnung bedeutet das Ausschaben (Gua) von Verspannungen mit anschließender Hautrötung (Sha).

Bei dieser Therapieform wird, in den meisten Fällen, der Rücken behandelt. Somit ist auch die Hauptindikation für diese sehr effektive Therapie der Rückenschmerz. Beschwerden bei Hüftleiden oder auch  Kniebeschwerden können damit behandelt werden. Bearbeitet werden die tiefen Muskelregionen und nicht wie bei der klassischen Massage die oberflächlichen Muskelpartien. Durch die verstärkte Durchblutung dieser Bereiche wird der Stoffwechsel angeregt und eine Entgiftung des Gewebes findet statt.

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Während der Behandlung wird ein spezielles Öl auf die zu behandelnden Hautpartien aufgetragen und anschließend mit einem speziellen Schaber begonnen auf diesen Hautpartien zu schaben. Im Alltag nutzen die Chinesen dazu alles was ihnen geeignet erscheint, egal ob es nur ein Blechdeckel oder ein Schaber aus Jade oder Wasserbüffelhorn ist und obwohl die so behandelten Hautpartien danach oft aussehen wie nach einer Folter, spürt der Patient während der Behandlung und auch danach so gut wie keine Schmerzen sondern große Erleichterung.

Zusätzlich findet diese spezielle Therapie auch Anwendung bei:
Bewegungseinschränkungen des Kopfes, Verspannungsbedingter Migräne, Posttraumatischen Erlebnisse, HWS-Syndrom und sonstigen hartnäckigen Verspannungen.

Für eine Gua-Sha-Massage sollten immer mindestens 45 – 60 min. eingeplant werden.